Käse & PastaZwei, die zusammen gehörenKäse und Pasta – gerade in der italienischen Küche ist die Pasta ohne Käse nicht denkbar. Käse wird zum Verfeinern, zum Würzen oder auch zum Überbacken verwendet. Über 400 Käsesorten sind in Italien bekannt, ein Ausdruck der außerordentlichen Tradition der italienischen Käseherstellung. Eine große Vielfalt für die Pastaküche. Das klassische Gespann sind italienische Pastagerichte bestreut mit Parmesankäse. Hartkäse wie Grana Padano oder auch Pecorino schmecken gerieben hervorragend auf Pastagerichten. Landläufig versteht man unter Parmesan die Käse Parmigiano Reggiano D.O.P., Grana Padano D.O.P., Grana Trentino D.O.P. Tatsächlich wird der Begriff nur für geriebenen Käse benutzt, egal in welchem Land der Hartkäse hergestellt wird. Ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 2002 besagt, dass in Italien der Begriff „Parmesan“ nur dann bei geriebenen Käse verwendet werden kann, wenn der Käse aus der Produktion „Parmigiano Reggiano“ stammt. Doch die Pastaküche hat noch viel mehr zu bieten. Käse wird mehr und mehr zu einer der wichtigsten Zutaten bei Pastagerichten. Beliebt ist die würzige Käsesauce, die nicht nur die Herzen der Anhänger der vegetarischen Küche höher schlagen lässt. Für die herzhafte Käsesauce eignet sich besonders Gorgonzola. Er ist einer der bekanntesten italienischen Käse. Seine Entdeckung wird einem lombardischen Wirt zugeschrieben, der versuchte, einige verschimmelte Weichkäselaibe (Stracchino) den auf der Durchreise befindlichen Gästen als besondere „Spezialität“ zu servieren. Anstatt sich darüber aufzuregen, priesen diese jedoch den ausgezeichneten Geschmack jenes eigenartigen Käses und besiegelten somit die Geburt und den Erfolg der ersten Edelpilzkäse. Egal, ob der für die Pasta verwendete Käse zum Überbacken oder zum Würzen eingesetzt wird, grundsätzlich gilt, Käse und Pasta aus „Bella Italia“ passen optimal zusammen. Unser Tipp
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