Das Angebot an Bio-Käse ist groß
Das Angebot an Bio-Käse ist groß  

Bio-Käse


Das Angebot an Bio-Käse ist sehr groß. Fast alle Käsesorten, die es in konventioneller Qualität gibt, sind auch in Bio-Qualität zu erhalten.

Bio-Käse unterscheidet sich von herkömmlich erzeugtem Käse durch eine Reihe von Merkmalen.

So werden bei der Herstellung von Bio-Käse auf Hilfs- und Zusatzstoffe verzichtet, was den Geschmack intensiver werden lässt.

Zur Käseherstellung wird ausschließlich Bio-Milch verwendet.


Zudem stammen die, für die Milchkühe benötigten Futtermittel aus ökologischer Erzeugung. Eine runde Sache also.

Wir haben für Sie einen Überblick über die wichtigsten Unterschiede zwischen Bio-Käse und konventionell hergestelltem Käse zusammengestellt.

Unterschiede zwischen Bio-Käse von konventionell hergestelltem Käse:

In der Milcherzeugung

  1. Das Fressverhalten der Tiere fördert deren Gesundheit, da keine Antibiotika eingesetzt werden sollen.
  2. Milchkühe müssen Weidegang haben, denn dieser entspricht dem natürlichen Fressverhalten.
  3. Futtermittel müssen aus ökologischer Erzeugung stammen, überwiegend aus hofeigenern Erzeugung.
  4. Im Winter muss ein Mindestanteil Heu verfüttert werden, im Sommer überwiegend Grünfutter.
  5. Tierkörpermehle und Masthilfsmittel sind als Futtermittelzusatz nicht erlaubt.
  6. Gentechnisch veränderte Futtermittel sind nicht zugelassen.
  7. Weideflächen und Milchvieh werden nicht mit chemisch-synthetischen Dünge- und Schutzmittel behandelt.

In der Milchverarbeitung

  1. Die Bio-Milch wird in der Molkerei von konventioneller Milch getrennt gelagert.
  2. Die Produktion der Bio-Milch-Erzeugnisse erfolgt getrennt von Produkten aus konventioneller Milch.
  3. Verarbeitung der gewonnenen Milch so schonend wie möglich, um die natürliche Qualität und den Geschmack zu erhalten.
  4. Einschränkungen von erlaubten Zusatz- und Hilfsstoffen.
  5. Traditionelle, handwerkliche Verarbeitungsverfahren sind häufig anzutreffen, zunehmend wird Bio-Käse aber auch industriell hergestellt.

In der Kontrolle

  1. Milcherzeuger und Verarbeiter müssen von anerkannten Kontrollstellen überprüft werden, ob die Öko-Vorschriften beachtet werden.

Im Preis

  1. Eine „konventionell“ mit Kraftfutter gefütterte Kuh wird gelegentlich als „Turbo-Kuh“ bezeichnet und gibt bis zu 14.000 Liter Milch jährlich. Eine „Öko-Kuh“ schafft dagegen nur etwa 50 %.
  2. Tiere sind keine Produktionsmaschinen, sondern Geschöpfe, für die mit Verantwortung gesorgt wird.
  3. Höhere Produktions- und Kontrollkosten
  4. Es wird wertvolleres Futter verfüttert.
  5. Höhere Milcherfassungskosten, weil die Betriebe verstreut liegen.

Erfahren Sie mehr über Bio-Lebensmittel unter Bio-Artikel .

 
 

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