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| Das Angebot an Bio-Käse ist groß |
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Bio-Käse
Das Angebot an Bio-Käse ist sehr groß. Fast alle Käsesorten, die es in konventioneller Qualität gibt, sind auch in Bio-Qualität zu erhalten.
Bio-Käse unterscheidet sich von herkömmlich erzeugtem Käse durch eine Reihe von Merkmalen.
So werden bei der Herstellung von Bio-Käse auf Hilfs- und Zusatzstoffe verzichtet, was den Geschmack intensiver werden lässt.
Zur Käseherstellung wird ausschließlich Bio-Milch verwendet.
Zudem stammen die, für die Milchkühe benötigten Futtermittel aus ökologischer Erzeugung. Eine runde Sache also.
Wir haben für Sie einen Überblick über die wichtigsten Unterschiede zwischen Bio-Käse und konventionell hergestelltem Käse zusammengestellt.
Unterschiede zwischen Bio-Käse von konventionell hergestelltem Käse:
In der Milcherzeugung - Das Fressverhalten der Tiere fördert deren Gesundheit, da keine Antibiotika eingesetzt werden sollen.
- Milchkühe müssen Weidegang haben, denn dieser entspricht dem natürlichen Fressverhalten.
- Futtermittel müssen aus ökologischer Erzeugung stammen, überwiegend aus hofeigenern Erzeugung.
- Im Winter muss ein Mindestanteil Heu verfüttert werden, im Sommer überwiegend Grünfutter.
- Tierkörpermehle und Masthilfsmittel sind als Futtermittelzusatz nicht erlaubt.
- Gentechnisch veränderte Futtermittel sind nicht zugelassen.
- Weideflächen und Milchvieh werden nicht mit chemisch-synthetischen Dünge- und Schutzmittel behandelt.
In der Milchverarbeitung - Die Bio-Milch wird in der Molkerei von konventioneller Milch getrennt gelagert.
- Die Produktion der Bio-Milch-Erzeugnisse erfolgt getrennt von Produkten aus konventioneller Milch.
- Verarbeitung der gewonnenen Milch so schonend wie möglich, um die natürliche Qualität und den Geschmack zu erhalten.
- Einschränkungen von erlaubten Zusatz- und Hilfsstoffen.
- Traditionelle, handwerkliche Verarbeitungsverfahren sind häufig anzutreffen, zunehmend wird Bio-Käse aber auch industriell hergestellt.
In der Kontrolle
- Milcherzeuger und Verarbeiter müssen von anerkannten Kontrollstellen überprüft werden, ob die Öko-Vorschriften beachtet werden.
Im Preis
- Eine „konventionell“ mit Kraftfutter gefütterte Kuh wird gelegentlich als „Turbo-Kuh“ bezeichnet und gibt bis zu 14.000 Liter Milch jährlich. Eine „Öko-Kuh“ schafft dagegen nur etwa 50 %.
- Tiere sind keine Produktionsmaschinen, sondern Geschöpfe, für die mit Verantwortung gesorgt wird.
- Höhere Produktions- und Kontrollkosten
- Es wird wertvolleres Futter verfüttert.
- Höhere Milcherfassungskosten, weil die Betriebe verstreut liegen.
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